Mietenstabilisierend, ökologisch orientiert und barrierefrei für Berlin

von: Berliner Behindertenzeitung

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Senator Müller sprach auf dem Paritätischem Jahresempfang über die Zukunft der Hauptstadt.

Senator Müller sprach auf dem Paritätischem Jahresempfang über die Zukunft der Hauptstadt.

Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, sieht die Zukunft der Hauptstadt optimistisch: „Ich will eine wirtschaftlich prosperierende, solidarische und finanziell handlungsfähige Stadt. Die Stärkung des sozialen Zusammenhalts wird stets mitgedacht, denn ein gutes urbanes Leben in Wachstum und Wohlstand kann nur so gelingen.“ Der SPD-Politiker sprach auf dem Jahresempfang des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Umweltforum Auferstehungskirche in Berlin-Friedrichshain über „Die soziale Verantwortung in der Stadtentwicklung“.

„Daraus ergeben sich die Aufgaben für die nächsten Jahre“, so Müller weiter. „Wir werden weiterhin mietenstabilisierend im  Wohnungsbestand wirken und für umfassenden Wohnungsneubau mit bezahlbaren Mieten sorgen. Die benachteiligten Stadtteile werden wir unterstützen und ihre Eigeninitiative fördern. Aber auch die nachhaltige ökologische Ausrichtung ist wichtig, denn Energie muss für alle bezahlbar bleiben. Wir wollen die Stadt weiter barrierefrei gestalten und die Infrastruktur für die Menschen und ihren wirtschaftlichen Erfolg intelligent ausbauen.“

Senator Müller würdigte vor 350 Gästen aus dem Bereich der Wohlfahrtspflege, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft den Einsatz des Verbandes: „Der Paritätische Berlin hat in der langen Zeit seines Bestehens stets die Interessen von Menschen vertreten, die ohne diese Unterstützung nicht hinreichend gehört worden wären. Das Engagement der vielen Freiwilligen gehört genauso zu Berlin wie die Politik der sozialen Verantwortung. Nur beides zusammen macht unsere Stadt zu einer lebenswerten Stadt für alle. Der Verband hat stets das Gehör des Berliner Senats gefunden und das wird auch weiterhin so bleiben.“

Unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind rund 700 eigenständige, gemeinnützige Organisationen und Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Sie sind tätig in der Bildung, der Kinder-, Jugend-, Alten- und Familienhilfe, in der ambulanten und stationären Pflege, in der sozialen und psychosozialen Versorgung, in der Behindertenhilfe, in der Arbeit der Bürgerzentren, der interkulturellen Arbeit und Migrationssozialarbeit, der AIDS-Hilfe, der Drogen- und Suchthilfe und in der Gesundheitsförderung und -versorgung.